Selbstreguliertes Lernen und Deeper Learning

In der Deeper Learning Praxis wird selbstreguliertes Lernen nicht zusätzlich eingeführt, sondern ist bereits Teil des Lernsettings. Offene Aufgaben, Projektarbeit und authentische Lernleistungen fordern von Schüler*innen, Verantwortung für ihr Lernen zu übernehmen.

Die Verbindung zwischen selbstreguliertem Lernen und Deeper Learning zeigt sich besonders deutlich in den verschiedenen Phasen einer Deeper Learning Einheit. Schüler*innen entwickeln eigene Fragestellungen, setzen sich Ziele und planen ihr Vorgehen. Während der Arbeitsphasen steuern sie ihren Lernprozess, treffen Entscheidungen und passen Strategien an. In Reflexionsphasen bewerten sie ihre Ergebnisse und ihr Vorgehen.

Die Rolle der Lehrperson verändert sich dabei. Statt Lernprozesse vollständig vorzugeben, unterstützt sie Schüler*innen dabei, selbstregulierte Kompetenzen aufzubauen. Das kann durch gezielte Fragen geschehen, durch strukturierende Impulse oder durch Reflexionsanlässe, die Lernende dazu anregen, über ihr Lernen nachzudenken.

So wird selbstreguliertes Lernen zu einem verbindenden Element zwischen Haltung, Methoden und Lernzielen im Deeper Learning.